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Xiaomi möchte eigene SoC-Chips und gibt dafür SoC-Chip-Entwicklung auf

Xiaomi hat eine neue Investition angekündigt, die dem Unternehmen die Möglichkeit geben soll, eigene SoC-Produkte zu entwickeln, die sowohl in den kommenden Smartphones sowie anderen Geräten verwendet werden sollen.

Xiaomi hat eine neue Investition angekündigt, die dem Unternehmen die Möglichkeit geben soll, eigene SoC-Produkte zu entwickeln, die sowohl in den kommenden Smartphones sowie anderen Geräten verwendet werden sollen.

Xiaomi beteiligt sich ab sofort mit 6 Prozent am chinesischen Chip-Designer VeriSilicon Holdings Co Ltd. und ist damit der zweitgrößte externe Investor von VeriSilicon. Der größte Anteilseigner ist die chinesische Regierung mit ihrem “Big Fund”, das formal als China Integrated Circuit Industry Investment Fund bekannt ist.

Xiaomi ist seit langem daran interessiert, eigene Siliziumprodukte zu entwickeln, insbesondere moderne System-on-Chips (SoCs). In den letzten Jahren blieb das Unternehmen in dieser Hinsicht ziemlich zurückhaltend – zumindest mit einer einzigen Ausnahme im Jahre 2017, als die Unternehmensleitung den Surge S1, den “First Gen” Chipsatz von Xiaomi, vorstellte. Der S1 wurde dann in einem oder zwei von Xiaomis reinen China- Mittelklasse-Geräten verbaut, danach hat man von dem SoC nichts mehr gehört.

Seitdem verlässt sich Xiaomi auf Qualcomms Snapdragon Chips, die in dem größten Teil der Produktpalette zu finden sind. Damit unterscheidet sich das Unternehmen von dem Mitbewerber Huawei, die mit der eigenen Tochtergesellschaft HiSilicon ein eigenes Chip-Design namens Kirin nutzen.

Xiaomi sucht eine Möglichkeit, eigene Chips zu entwerfen, um die Abhängigkeit von amerikanischen Lieferanten zu reduzieren und natürlich auch zur Kostensenkung beizutragen. Das Unternehmen gründete 2014 seine eigene Halbleiterabteilung, die drei Jahre später den besagten S1-Chip vorstellte. Jetzt hat sich die Unternehmensleitung entschieden, einen anderen Weg zu gehen und in bestehendes Fachwissen zu investieren.

Über VeriSilicon ist nicht allzu viel bekannt, außer dass das Unternehmen seinen Sitz in Shanghai hat und rund 700 Mitarbeiter an fünf F&E-Standorten in den USA und China beschäftigt. VeriSilicon fungiert als Auftragsnehmer für andere Halbleiterunternehmen. Offenbar hat man nun genügend Erfahrung und Wissen angeeignet, um mit der Entwicklung kompletter eigener SoCs zu beginnen. Die chinesische Regierung ist sehr an VeriSilicon  interessiert, da es in den letzten Jahren weiter in das Unternehmen investiert hat. Eventuell werden wir Xiaomis kommende 2021 Flaggschiff-Smartphones mit dem brandneuen SoC sehen.

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Jakob Ginzburg

Redaktion | Geschäftsführung | Vermarktung

Meistens eher im Hintergrund unterwegs, kümmere ich mich um den Geschäftsbetrieb und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.