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Samsung schließt eigene CPU-Design-Abteilung

Samsung hat die Abteilung geschlossen, die die selbst entwickelten M-Prozessorkerne in den eigenen Exynos-Chips verantwortet hat. Mit dem Ende von SARC (Samsung Austin R&D Center) und der M-CPU-Kerne, die in den hauseigenen Exynos-Chips der Galaxy-Smartphones verwendet wurden, folgt das Unternehmen dem Mitbewerber Qualcomm, die vor einiger Zeit ebenfalls ihre Kryo-Designs eingestellt haben.

Ende 2015 veröffentlichten die Südkoreaner das erste SoC mit eigenen Kernen: den Exynos 8890. Mit der „M1“ CPU alias Mongoose hatte Samsung ein sehr breites Design mit hohem Takt und guten Leistungswerten erarbeitet. Mit den Nachfolgermodellen „M2“ (Exynos 8895) und „M3“ (Exynos 9810) wurde das Design weiter optimiert und in der Leistung gesteuert – leider blieb dabei jedoch die Energieeffizienz auf der Strecke. Die beiden bisher letzten SoC, der „M4“ im Exynos 9820 und der Exynos 9825 adressierten letztendlich den hohen Stromverbrauch, in dem der entsprechende Cluster umgebaut wurde.

Samsung Galaxy S10+ Duos G975F/DS 128GB schwarz

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Damit geht ein wichtiges Kapitel in Samsungs Investitionsgeschichte zu Ende. Zukünftig werden ARM-Cortex CPU-Cores und ARM-Mali GPU-Core sowie deren Nachfolger zum Einsatz kommen. Als letztes Unternehmen, das vollständig auf ein eigenes CPU- und GPU-Core-Design setzt ist übrigens Apple. Die haben mit Swift (32 Bit) und Cyclone (64 Bit) sowie den aktuellen Lightning bzw. Thunder-Kernen des A13 gleich mehre Chips auf dem Markt.