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Pascal- und Volta-GPUs bekommen ebenfalls DXR-Support

Nvidia verspricht auf der GTC (GPU Technology Conference) einen neuen Treiber für Pascal- und Volta-GPUs, der die Unterstützung für DXR bereithält. Damit wird flächendeckend Raytracing-Support hergestellt, der jedoch beschränkt durch die Performance vor allem auf dem Papier existiert. Der neue Treiber soll im April verfügbar sein.

Millionen GPUs mit DXR-Support auf dem Papier

Nvidia beschreibt den Absatz ihrer DXR-fähigen GPUs in Größenordnungen von einigen zehn Millionen. Faktisch steht deren Einsatzfähigkeit in diesem Bereich aber auf hölzernen Füßen. Besser als Nvidia kann man es eigentlich besser kaum zeigen. Die Bildaufbauzeit ist bei koventioneller Hardware um ein Vielfaches höher, vor allem dann, wenn die speziellen RT-Cores verwendet werden. In der Grafik erkennt man aber auch, dass Turing aufgrund der INT-32-Kerne auch ohne RT-Kerne einen deutlichen Vorteil gegenüber Pascal aufzeigt. Ein bedeutender Anteil der Rechenlast kann an die INT-32-Kerne abgegeben werden. Außerdem erkennt man die zeitlichen Anteile pro Recheneinheit beim Erstellen eines gesamten Bildes. Sobald die RT-Kerne und DLSS ins Spielt kommen, ändert sich der zeitliche Anteil der INT-32-Kerne drastisch (die Fläche ergibt den Anteil der Beteiligung der Recheneinheiten am Gesamtprozess).

Nvidia gibt insgesamt an, dass eine RTX 2080 dreimal schneller in Metro Exodus als eine GTX 1080 Ti sein soll, was jedoch, wenn man von einer äquidistanten Zeitachse ausgeht, etwas zu niedrig gegriffen ist, insofern man diese ernst nimmt. In Shadow of the Tomb Raider und Battlefield V sollen die Vorteile mit der 2-fachen und 1,6-fachen Geschwindigkeit geringer ausfallen.

Bei Nvidias eigenen Benchmarks sollte aber eine gewisse Skepsis angebracht sein, da zumindest in diesem Beispiel nicht klar ist, welche internen Spieleinstellungen Turing in dieses gute Licht rücken.

Quelle: Nvidia | GTC