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NVIDIA stellt mobile Quadro RTX GPUs vor: Notebooks, die fast Desktop-PC-Leistung erreichen

Auf der diesjährigen IFA hat NVIDIA drei neue Profi-Grafikkarten für mobile Geräte vorgestellt. Die Produktpalette umfasst die die Quadro RTX 6000, die eine TDP von 250 Watt aufweist sowie die kleineren Ausführungen Quadro RTX 5000 und Quadro RTX 3000. Doch bis die GPUs auf den Markt kommen, ist Geduld angesagt.


Mit „Ace“ hat NVIDIA auf der IFA 2019 ein eigenes Referenzdesign für Notebooks vorgestellt und die Messlatte in Bezug auf Leistung ordentlich nach oben gesetzt. Der erste Ace-Vertreter ist Asus mit dem ProArt StudioBook One. Wie von NVIDIA oft gewohnt, gibt es bei Ace einige Vorgaben, darunter die Bildschirmgröße von 15 Zoll, ein Display mit hoher Bildwiederholungsrate sowie eine spezielle und besonders leistungsfähige Kühlung. Die CPU und GPU dürfen zusammen maximal 300 Watt abführen.


Für die effiziente Wärmeabfuhr wurde eine Kühlkonstruktion entwickelt, die sich im Deckel befindet und die 300 Watt TDP abtransportiert. Durch die Verlagerung der Komponenten von der Basis hinter das Display, steht unter der Tastatur ausreichend viel Freiraum zur Verfügung, um dort einen 90-Wh-Akku zu verbauen.


Die technischen Werte des Asus ProArt StudioBook One sind überaus beeindruckend: Ein neuer Intel Core i9-9980HK mit acht Rechenkernen in Kombination mit 32 GB DDR4-2666 RAM – das Gerät kann auf bis zu 64 GB erweitert werden. Die neue Quadro RTX 6000 verfügt wiederum um 4.608 Cuda Cores und 24 GB RAM. Wie hoch der Takt ist, wurde bisher aber noch nicht verraten. Dafür gib NVIDA aber an, dass die Grafikeinheit nur 10% langsamer arbeiten soll, als die Desktop-Ausführung.


Der 15,6-Zoll große Bildschirm löst mit UHD auf und deckt den AdobeRGB-Farbraum zu 100% ab. Für die Daten steht eine 1 TB große PCIe-SSD zur Verfügung. Für die Datenübertragung wiederum wurden drei USB-C-Anschlüsse verbaut, die Tunderbolt 3 kompatibel sind und Inhalte auf einem Bildschirm darstellen können.

Der Marktstart für das Asus ProArt StudioBook One wird auf das erste Quartal 2020 datiert. Preise stehen noch nicht fest.

Wesentlich früher wird das Razer Blade 15 Studio Edition erschein, nämlich bereits im Oktober. Verbaut ist hier eine NVIDIA Quadro RTX 5000, die spezielle Studio-Treiber unterstützt und damit mit professionellen Anwendungen kompatibel ist.


Im Inneren wird ein bisher nicht näher benannter Intel-Prozessor verbaut sein, dem 32 GB RAM zur Seite stehen. Wie schon beim Asus ProArt StudioBook One gibt es eine 1TB NVMe-SSD und einen UHD Bildschirm. Razer setzt hier auf die OLED-Technologie. Kreativschaffende dürfen sich über einen SD-Karten-Leser mit UHS-III-Unterstützung sowie Windows 10 Pro freuen. Razer ruft für das Notebook einen Preis von 4399,99 Euro auf.

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Jakob Ginzburg

Redaktion | Geschäftsführung | Vermarktung

Meistens eher im Hintergrund unterwegs, kümmere ich mich um den Geschäftsbetrieb und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.