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Microsoft: Pro-Nutzer sollen aufhören, Windows 10 Pro zu nutzen

Eine Windows 10 Pro Lizenz gibt es bereits für unter 10 Euro zu kaufen. Professionelle Anwender und Unternehmen nutzen diese – im Vergleich zu „Home“ – erweiterte Windows-Version, um ihre Systeme produktiv einzusetzen und zu verwalten. Für Microsoft ergibt sich daraus jedoch ein Mehraufwand für den Support. Diesem Treiben möchte das Unternehmen aus Redmond nun einen Riegel vorschieben.

So richtig stößt „Windows-as-a-Service“ bei den professionellen Anwendern noch immer nicht auf Zustimmung. Wenn Unternehmen von Windows 7 auf Windows 10 wechseln, greifen sie vermehrt zu der Pro-Fassung. Diese Umfasst eigentlich nur 18 Monate Support durch Microsoft. Da sich die Kunden bei der Migration aber deutlich länger Zeit lassen, als es Microsoft eingeplant hatte, musste das Unternehmen in der Vergangenheit die Unterstützung bei Fehlern und Problemen per „Extenden Support Program“ auf 24 Monate verlängern. Wohlgemerkt, weil die Nutzer ihre Systeme nicht oder nur verzögert auf die größeren Releases aktualisieren.

Nun reduziert Microsoft langsam aber beständig die Unterstützung für Windows Professional und möchte Unternehmen „motivieren“, auf Windows 10 Enterprise zu setzen. Der Preis für eine Lizenz fällt mit knapp 20 Euro nur geringfügig höher aus, als bei „Pro“. Jedoch kostet der erweiterte Support bei „Enterprise“ eine gewisse Gebühr. So will Microsoft die hohen Kosten für den Support deutlich reduzieren. Windows 10 Pro soll sich zukünftig vermehrt an Heimanwender richten und nur eine eingeschränkte Möglichkeit bieten, große Updates zu ignorieren.

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Jakob Ginzburg

Redaktion | Geschäftsführung | Vermarktung

Meistens eher im Hintergrund unterwegs, kümmere ich mich um den Geschäftsbetrieb und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.