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Nicht jeder will oder kann einen hochgezüchteten, 4K-fähigen Rechner aus der Portokasse bezahlen. Und auch nicht jeder braucht ein solches System. Gelegenheitsspieler oder auch dem Nachwuchs reicht eine flüssige Bildwiedergabe bei einer mittleren Detailauflösung. In Zusammenarbeit mit Caseking haben wir in unserem ersten Live-Stream einen Rechner zusammengebaut, der genügend Leistungsreserven hat, um später weiter aufgerüstet zu werden. Aber auch jetzt schon die nötige Performance aufweist, die für ein flüssiges Spieleerlebnis nötig ist.

Nicht jeder will oder kann einen hochgezüchteten, 4K-fähigen Rechner aus der Portokasse bezahlen. Und auch nicht jeder braucht ein solches System. Gelegenheitsspieler oder auch dem Nachwuchs reicht eine flüssige Bildwiedergabe bei einer mittleren Detailauflösung. In Zusammenarbeit mit Caseking haben wir in unserem ersten Live-Stream einen Rechner zusammengebaut, der genügend Leistungsreserven hat, um später weiter aufgerüstet zu werden. Aber auch jetzt schon die nötige Performance aufweist, die für ein flüssiges Spieleerlebnis nötig ist.

Die Wahl des Prozessors fällt schnell auf einen AMD Ryzen, denn im direkten Vergleich zu den Intel CPUs im Einsteiger- und Mittelklasse-Segment bietet AMD derzeit das deutlich bessere Preis-Leistungsverhältnis sowie eine höhere Anzahl an Kernen. Insbesondere Anwendungen profitieren von den sechs Kernen und zwölf Threads, die der Ryzen 5 2600 bietet.

Wer doch mehr Leistung benötigen sollte und auch mehr Budget ausgeben möchte, kann sich unseren Test zum Ryzen 5 2600X sowie dem Ryzen 7 2700X (zum Review) ansehen.

Beim Motherboard orientiere ich mich an der 100 Euro-Marke um ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu wahren und wähle ein klassisches ATX-Format, um eine weitere x16-PCIe-Erweiterungskarte anschließen zu können. Das ASUS PRIME B350-PLUS Motherboard bietet eine Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten und kann neben einer Grafikkarte (PCIe-3.0 x16) eine weitere x16 PCIe-Erweiterungskarte über vier PCI-2.0-Lanes anbinden. Die B350 Modelle verfügen über mehr Funktionen als A320 Motherbaords, haben aber weniger Anschlussmöglichkeiten als X370-Ausführungen.

 

Kompatibilitätshinweise zu Ryzen-CPUs/APUs der 2000-Serie:

Achtung: Bei Mainboards mit den Chipsätzen X370B350 und A320 kann es zum Betrieb einer CPU/APU der Ryzen 2000er-Serie notwendig sein, ein BIOS-Update durchzuführen, wozu jedoch zwingend eine CPU der ursprünglichen Ryzen 1000er-Serie genutzt werden muss! Entsprechende Motherboards mit älteren BIOS-Versionen sind ansonsten u.U. nicht mit einer Ryzen 2000-CPU/APU lauffähig. 

Caseking bietet einen BIOS-Update-Service für Motherboards an, die im hauseigenen (Online-)Shop erworben wurden.

 

Das ASUS PRIME B350-PLUS ist auch auf Höhe der Zeit und bietet einen PCIe-3.0-Anschluss für SSDs im M.2-Format, die mit bis zu 32 Gbit/s angebunden werden. Da eine solche SSD zum aktuellen Zeitpunkt noch in der höheren Preisklasse angesiedelt ist, verzichte ich auf diese Art von Speichermedien. Zu einem späteren Zeitpunkt, kann eine solche SSD aber eingebaut und für Spiele oder Anwendungen genutzt werden, bei denen es auf einen schnellen Schreib- und Lesezugriff ankommt. Wer mag, kann mit dem ASUS PRIME B350-PLUS die AMD Ryzen 5 CPU auch über takten. Hierfür bietet das Motherbaord sowohl die nötigen Funktionen als auch Leistungsreserven.

Der CPU stehen 16 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Ich greife zu den knallroten Ballistix Sport LT Series DDR4-Riegeln von Crucial, die mit 2400 MHz getaktet sind und Latenzen von CL 16-16-16 erreichen. Da extrem hoch getakteter Arbeitsspeicher weiterhin sehr teuer ist, stellen preiswerte aber schnelle Speicherriegel eine sehr gute Wahl für das von mir erdachte Einsteiger-System dar. Zu einem späteren Zeitpunkt, sollten die RAM-Preise fallen, kann der Arbeitsspeicher gegen leistungsfähigere Modelle oder solche mit einer höheren Kapazität ausgetauscht werden.

Um das Betriebssystem zu installieren und auch Daten abzulegen, nutze ich zwei Crucial MX500 SSDs mit einer Kapazität von jeweils 256 GB. Crucial setzt auf den bewehrten SM2258 Controller von Silicon Motion und dem durchgängig verbauten 3D-TLC-NAND mit 64 Schichten von Micron. Eine überaus gute Basis, deren Gesamtkapazität mit der wachsenden Datenmenge vergrößert werden kann. Das ASUS PRIME B350-PLUS bietet insgesamt sechs SATA-Anschlüsse sowie den besagten M.2-Slot.

Für die Bildwiedergabe zeigt sich eine ZOTAC GeForce GTX 1050 Ti Mini mit 4096 MB GDDR5-Speicher zuständig. Nvidias letzte Grafikkarten-Generation konnte mit einer hohen Energieeffizienz und einer geringen Wärmeentwicklung überzeugen. Die in 16nm gefertigte Karte verfügt über 768 Shader Einheiten, bietet jeweils einen DVI-I-, HDMI- sowie Display Port-Anschluss und benötigt für den Betrieb kein PCIe Stromkabel. Die GPU kann also auch UHD-Inhalte ohne Skalierungsverluste darstellen. Beim Spielen sollte man sich aber auf FHD beschränken und die 48 Textur- und 32 Rendereinheiten mit dar Darstellung von höheren Details auslasten.

 

Während des Gewährleistungszeitraumes von 2 Jahren ab Warenerhalt werden bei Caseking von Endkunden berechtigt reklamierte Grafikkarten – also solche mit einem von uns bestätigten Defekt – direkt gegen Neuware ausgetauscht (sofern lagernd). Eine Einsendung der fehlerhaften Ware an den Hersteller und damit verbundene längere Wartezeiten entfallen somit komplett! Sollte die auszutauschende Grafikkarte nicht mehr lagernd oder lieferbar sein, so wird von Caseking eine Gutschrift ausgestellt. Anschließend kann damit eine alternative Grafikkarte aus dem Sortiment frei gewählt werden. Dabei anfallende Aufpreise können einfach nachgezahlt werden und eventuell entstehende Restbeträge werden von Caseking zurückerstattet.

 

Das System wird in einem Kolink Levante Midi-Tower verbaut, der neben drei RGB-LED-Lüftern auch zwei Seitenteile aus gehärtetem Glas besitzt. Die Vorderseite dominiert ein großflächiges Mesh-Gitter, durch das auch der leuchtende Lüfter zu sehen ist. Kolink legt dem Lieferumfang auch eine Fernbedienung bei, mit der die RGB-LED-Lüfter gesteuert werden können. Die Drehgeschwindigkeit wiederum wird über das Gehäuse bzw. den eingebauten Controller gesteuert.

Das gesamte Innere ist schwarz beschichtet und mit einer Abdeckung für das Netzteil ausgestattet, um eine besonders saubere Optik zu erreichen. Unter dieser finden ein fest verbauter Festplattenkäfig mit Halterungen für zwei 3,5-Laufwerke und das Netzteil Platz. An der Rückseite des Mainboard-Trays gibt es eine Halterung für zwei weitere 2,5-Zoll-Laufwerke. Genau diese werde ich auch nutzen, dazu aber in einem Augenblick mehr.

Und auch beim Gehäuse gibt es Potential, aus dem System mehr Leistung herauszuholen. Bei Bedarf findet eine Wasserkühlung im Innenraum Platz: Ein 240-mm-Radiator kann in der Front und am Deckel des Levante-Gehäuses untergebracht werden. Am Deckel muss aber mit Einschränkungen gerechnet werden, etwa bei einem großen Mainboard oder hohen RAM-Bausteinen. Wer nur die CPU kühlen möchte, wird mit einer 240mm AiO den AMD Ryzen 5 2600 auch problemlos im übertakelten Zustand kühlen können.

Mit feinen Staubfiltern versehene Belüftungsöffnungen befinden sich im Deckel und an der Unterseite des Gehäuses. Sie sind werkzeuglos einnehmbar und mit einem filigranen Waben-Muster verstärkt.

Technische Details:

  • Maße: 206,5 x 440 x 475 mm (B x H x T)
  • Material: Stahl, Hartglas
  • Gewicht: ca. 8,1 kg
  • Farbe: Schwarz
  • Formfaktor: E-ATX (bis 279 mm Breite), ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
  • Lüfter insgesamt möglich:
    3x 120 oder 2x 140 mm (Front)
    2x 120 mm oder 2x 140 mm (Deckel)
    1x 120 mm (Rückseite)
  • Davon vorinstalliert:
    3x 120 mm RGB (Front)
    1x 120 mm RGB (Rückseite)
  • Radiator-Mountings:
    1x 240 mm (Front)
    1x 240 mm (Deckel, Einschränkungen unter Umständen durch die Größe des Mainboards oder RAM)
  • Filter: Deckel, Unterseite
  • Laufwerksschächte:
    2x 2,5 Zoll (intern) 2x 3,5 (intern)
  • Netzteil: 1x Standard ATX bis 200 mm (optional)
  • Erweiterungsslots: 7
  • I/O-Panel:
    2x USB 2.0 (interne Anbindung)
    1x USB 3.0 (interne Anbindung)
    1x je Audio In/Out
  • Maximale Grafikkartenlänge: 380 mm
  • Maximale CPU-Kühler-Höhe: 160 mm

King Mod Systems Tom’s Hardware Germany Basic PC bei Caseking erwerben

https://www.caseking.de/king-mod-systems-tom-s-hardware-germany-basic-pc-sipc-261.html

 

Jakob Ginzburg

Redaktion | Geschäftsführung | Vermarktung

Meistens eher im Hintergrund unterwegs, kümmere ich mich um den Geschäftsbetrieb und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.

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