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Lesertest: Fractal Design Meshify S2 | igor´sLAB Review

Das Fractal Meshify S2 Black – Dark TG im Detail

Das Meshify S2 bietet für seine kompakten Maße viel Platz im Inneren und bedient sich bei dem Korpus beim Define S2. Äußerlich sind die Maße dem Define S2 ähnlich, durch die Optimierung im Hinblick auf den Airflow sowie die Anpassungen beim Design an Front und Deckel, hebt sich das Meshify S2 von seinen Geschwistern ab und bleibt dem grundsätzlichen Meshify-Design treu.

 

Äußeres:

Die Front des Gehäuses erinnert an das Meshify C und sollte durch seine markante Form jedem im Gedächtnis bleiben. Die gesamte Front ist luftdurchlässig und mit einem Staubfilter aus Nylon versehen. Die Front kann durch einen Griff von unten werkzeugfrei gelöst werden und erlaubt den Blick auf die Frontlüfter. Vorher muss aber der Staubfilter der Unterseite entfernt werden, da dieser ansonsten den Zugriff auf den Mechanismus der Front verhindert. Hier können wahlweise 3x 120mm oder 3x 140mm Lüfter verbaut werden.

Die Maße des Gehäuses sind mit 233 x 465 x 538 mm (B x H x T) dem Define S2 ähnlich und in jeder Dimension größer als das Meshify C. Die beiden Seitenteile sind mit Thumb-Screws gesichert, im Alltag jedoch fast unnötig, da die Seitenteile auch ohne Schrauben einrasten und vom Gehäuse gehalten werden. Die beide Seitenteile lassen sich mit einer Zugbewegung seitlich vom Gehäuse verklappen, da diese im vorderen Bereich verkantet sind. Ein sehr gut durchdachter Mechanismus, um die Seitenteile schnell und einfach zu lösen bzw. zu montieren.

Die TG (Tempered Glass)-Ausführung besitzt auf der linken Seite ein Seitenteil aus gehärtetem Glas, das die gesamte Seite bedeckt. Auf seiner Innenseite befindet sich wiederum am äußeren Rand ein Rahmen aus Stahl, so dass sich das Seitenteil auf herkömmliche Weise montieren lässt.

Das Front I/O befindet an der Oberseite des Gehäuses und bietet Anschlüsse für Kopfhörer, Mikrophon, 1x USB Typ-C, und zweimal USB 3.0 im bekannten Type-A-Format. Mittig von diesen Anschlüssen befinden sich der Power- und Reset-Schalter.

Mit einem Druckschalter auf der Rückseite des Gehäuses lässt sich der Filter im Deckel lösen , der wie auch die Front mit einem Staubfilter versehen wurde, jedoch aber nur ein flaches Gitterblech nutzt. Darunter befindet sich ein entfernbarer Rahmen für Lüfter und Radiatoren. Aus Platzmangel ist es nicht möglich zwischen Rahmen und Filter etwas zu verbauen.

Wie in der Front können hier wahlweise 3x 120mm oder 3x 140mm Lüfter verbaut werden, wobei die 120mm Lüfter sogar auf zwei unterschiedlichen Schienen montiert werden können. Diese Lüfterschienen sind nicht mittig verbaut und wirken asymmetrisch. Zum einen erkennt man dies von oben durch den Filter nicht und zum anderen bietet diese Art der Montage die Möglichkeit, die Distanz zum Mainboard zu vergrößern. Damit beugt der Hersteller Probleme mit RAM- oder CPU-Kühlern vor.

Eine Bohrung für einen Fillport, beim Einsatz einer Wasserkühlung, ist ebenso vorhanden und erlaub das verbauen von Anschlüssen mit einem Durchmesser von einem Zoll bzw. 2,54cm.

An der Rückseite gibt es eine Möglichkeit, die Grafikkarte vertikal zu verbauen, wobei dies nur mit optionalem Zubehör von Fractal Design möglich ist. Das Unternehmen bietet dies unter der Kennung Flex VRC-25 an. Ebenfalls auf der Rückseite ist die Montage eines 120mm oder 140mm Lüfters möglich. Da das Netzteil von hinten in das Gehäuse geschoben werden muss besitzt dieses einen lösbaren Rahmen, um das Netzteil zu verschrauben.

Über die gesamte Länge der Unterseite zieht sich ein großer Staubfilter, das somit auch den Einlass des Netzteils vor Staub schützt. Der Filter kann nach vorne hin herausgezogen werden und lässt sich dank Führungsschienen auf der Unterseite leicht einschieben. Hier können wahlweise zwei 120mm oder zwei 140mm Lüfter verbaut werden.

 

 

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Jakob Ginzburg

Redaktion | Geschäftsführung | Vermarktung

Meistens eher im Hintergrund unterwegs, kümmere ich mich um den Geschäftsbetrieb und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.