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Lesertest: Fractal Design Meshify S2 | igor´sLAB Review

Mit dem Meshify S2 geht Fractal Design bei der Entwicklung weg von den klassischen vollgedämmten Ultra-Silent Define Gehäusen hin zu Modellen mit gutem Airflow. Dies soll sich massiv auf die Kühlleistung auswirken und deutlich bessere Temperaturen ermöglichen. Aus Erfahrung kann ich aber verraten das Silentgehäuse in Zeiten von Setups ohne HDDs eher problematisch sind und für die gleiche Kühlleistung höhere Lüfterdrehzahlen benötigen, was wiederum in einer höheren Lautstärke resultiert. Das Meshify S2 gibt es in vier verschiedenen Varianten und wird von mir in der Variante „Black – Dark TG“, also mit einem dunklen Glasfenster, getestet.


Vorwort

Durch eine Bewerbung für einen ausgeschriebenen Leser-Test habe ich die Möglichkeit bekommen das neuste Gehäuse von Fractal in Kombination mit der Wasserkühlung von Alphacool testen zu können. Für das entgegengebrachte Vertrauen und die Auswahl meiner Bewerbung möchte ich mich herzlich beim Team von igor´sLAB und Tom’s Hardware DE, Fractal und Alphacool bedanken!

 

Schon seit vielen Jahren lese ich begeistert Reviews und News zu der aktuellen Hardware und möchte mit diesem Review die Möglichkeit nutzen durch ein eigenes Review etwas an die Community zurück zu geben.

Ein Lesertest von v3nom

 

 

Alphacool stellt ein Komplettset für den gehobenen Einstieg bereit. Das Hurricane Set kann dabei in verschiedenen Radiator- und AGB-Varianten erworben werden. In dem Set befindet sich alles, um direkt loszulegen und eine Intel- oder AMD-CPU zu kühlen. Alphacool setzt dabei auf seine Topprodukte und erspart somit die langwierige Suche von Wakü-Teilen, wenn der Kreislauf noch erweitert werden soll.

In diesem Review wurde die Variante Copper 45 3x120mm mit Röhren-AGB – dem „Eisbecher“ – getestet. Alphacool bietet aber auch noch andere Ausführungen des Kits an, die über kleinere und größere Radiator-Größen sowie rechteckige Ausgleichsbehälter mit integrierter Pumpeinheit.

 

Unboxing und der erste Eindruck vom Fractal Meshify S2 Black

Das Gehäuse wurde direkt in der Originalverpackung verschickt, die ohne äußerliche Mängel oder Beschädigungen bei mir ankam. Auf der Verpackung sind in Englisch die „Key Features“ des Gehäuses beworben, welche primär auf die Kühlung und Wasserkühlungskompatibilität eingehen.

Wir die Verpackung geöffnet, sieht man direkt, dass das Gehäuse in zwei großen Styroporblöcken gesichert wird, die dem Karton mehr Stabilität geben und das Gehäuse schützen. Das Gehäuse selber wiederum ist in eine große Plastiktüte verpackt, um den Inhalt noch besser vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Aus der Verpackung befreit erstrahlt das Meshify S2 direkt in vollem Glanz zieht danke des Seitenfensters aus dunkel getöntem Temperglas direkt alle Blicke auf sich. Die Glasseite ist beidseitig noch mit einer Folie geschützt um Kratzer zu vermeiden. Im Gehäuse selber befindet sich eine Kartonbox mit Zubehörteilen für den Einbau von Hardware.

Das mitgelieferte Zubehör besteht aus unterschiedlichen Schrauben für die Montage von Mainboard und Laufwerken, Kabelbindern, Gummischeiben, dem Handbuch, Montageleisten für den Ausgleichsbehälter von Wasserkühlungen, einem Mikrofasertuch und einer 3x SATA-Strom Verlängerung.

 

Die Dynamic X2 GP-14 Lüfter im Detail

Das Meshify S2 wird mit drei der bekannten Dynamic X2 GP-14 Lüftern ausgeliefert. Die Lüfter sind 140mm groß und verfügen über einen 3-Pin-Anschluss. Die Geschwindigkeit liegt bei 1000rpm und kann über die Spannung geregelt werden. Fractal gibt die maximale Lautstärke mit 18.9dB(A) bei einer Anlaufspannung von 4V an. Mit meinem Aquaero 6 Lt. konnte ich die Lüfter aber auch schon bei 3V zum Starten überreden, wobei die dabei anliegenden 300rpm kaum Luft befördern.

Bei einem subjektiven Hörtest waren die X2 GP-14 bis zu einer Geschwindigkeit von 700rpm nur in unmittelbarer Nähe leicht wahrnehmbar und können als extrem leise bezeichnet werden. Erst oberhalb von 700rpm nahm die Lautstärke durch den erzeugten Luftstrom deutlich zu, kann aber weiterhin als sehr leise bezeichnet werden.

Angeschlossen an die Spannungskontrolle meines Aquaero 6 Lt. waren folgende Drehzahlen möglich:

Der Lüfter läuft bei mir schon ab 3V an, was extrem wenig ist und für ein Lager mit geringem Widerstand spricht und in einer Drehzahl von ca. 300rpm resultiert. Von dort an skaliert die Lüfterdrehzahl zwischen 4-10V annähernd linear und ich kann für jedes Volt knapp 70-80rpm mehr anlegen. Nur unterhalb und oberhalb dieses Bereiches ist kein linearer Anstieg mehr möglich.

Das Kabel der X2 GP-14 ist mit ca. 50cm großzügig dimensioniert und entspricht damit den im freien Handel erhältlichen X2 GP-14. Mit 50cm ist das saubere Verlegen der Kabel kein Problem und macht in den meisten Fällen ein Verlängerungskabel unnötig. Die Kabel sind in unauffälligem Schwarz gehalten, jedoch nicht gesleevt. Die Lüfter sind ansonsten ohne Zubehör und werden nur mit den vier typischen Lüfterschrauben ausgeliefert. Der Rahmen ist geschlossen und verfügt über keine Gummierung o.ä. Schallisolierungen.