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Lesertest: Fractal Design Define S2

Zum Winteranfang des vergangenen Jahres hatte Tom´s Hardware eine Verlosung für den Lesertest von drei Fractal Design "Define S2" Gehäuse gestartet (zum Gewinnspiel). Da lange Zeit offen war, wer gewonnen hat, war ich um so mehr erfreut, Ende November eine positive Nachricht zu lesen. Als Nachrücker bekam ich die Möglichkeit , das Gehäuse zu testen und mit einem kurzen Review auch zu behalten. Also an die Arbeit!


Zum Winteranfang des vergangenen Jahres hatte Tom´s Hardware eine Verlosung für den Lesertest von drei Fractal Design „Define S2“ Gehäuse gestartet (zum Gewinnspiel). Da lange Zeit offen war, wer gewonnen hat, war ich um so mehr erfreut, Ende November eine positive Nachricht zu lesen. Als Nachrücker bekam ich die Möglichkeit, das Gehäuse zu testen und nach einem kurzen Review auch zu behalten. Also an die Arbeit!

Die Frage war, welches System ich in das Gehäuse einbauen will. Die Wahl ist auf ein steinaltes System gefallen, welches leider regelmäßig mit Staubproblemen zu kämpfen hat. Durch die standardmäßigen Staubfilter hoffe ich, dass sich das Problem in Zukunft auf eine einfache Reinigung der Filter beschränkt. Da werde ich später nochmal ein Update geben. Als Hardware kommt ein

  • Asus P7P55D mit i7-860
  • 8GB RAM (4x2GB DDR3)
  • 1x2TB WD RED HDD
  • AMD R9 270x

aus einem alten Antec Gehäuse (Baujahr April 2009 von Atelco) in das Define S2. Den Umbau nutze ich, um den Standardkühler von Intel gegen ein neuen Towerkühler zu ersetzen und das Netzteil wird auch gegen ein aktuelles Modell getauscht. Damit bleibt der Rechner noch für ein paar Jahre im neuen Design nutzbar.

Als erstes habe ich alle Teile, die ich umbauen möchte, aus dem alten Gehäuse entfernt, mit Druckluft gereinigt und zur Seite gelegt. Danach habe ich endlich das Paket mit dem neuen Gehäuse aufgemacht. Ich habe mir das aufgehoben, um die Spannung zu steigern. Anhand der Größe der Verpackung hatte ich angenommen, dass es sich um einen Big Tower handelt. Aber das war eher die reichlich vorhandene Dämmung, damit dem Gehäuse beim Transport nichts passiert. Es wäre ja auch Frevel, wenn das Seitenteil aus Glas beim Transport splittern würde.

Also erst mal das beiliegende Handbuch ignorieren und genießen! Die Front ist clean, ohne irgendwelche Laufwerksaussparungen. Einfach nur eine schwarze glatte Fläche und damit mein erstes Gehäuse, das kein optisches Laufwerk eingebaut hat. Oben an der Front befindet sich der Powerknopf mit eingebauter LED, ein USB-C, und je zwei USB 2.0 und 3.0 Anschlüsse. Weiterhin gibt es einen Kopfhörer- und Mikrofonanschluss und einen kleinen versenkten Reset-Taster. Die HDD-LED ist mit in der Power-LED integriert, wie ich beim ersten Start festgestellt habe.

Nach dem Entfernen der beiden Seitenteile habe ich im unteren der drei 3.5 Zoll Laufwerkskäfige noch einen Zubehörkarton gefunden (Schrauben, Kabelbinder, SATA-Verteiler). Die Seitenteile sind mit Schrauben für den Transport gesichert. Wenn man den Rechner aber fertig stehen hat und nicht transportiert, dann reichen die eingebauten „Klick“-Verschlüsse, um die Seitenteile festzuhalten. Seitenteil einsetzen, zudrücken und es hält. Damit werden Reinigungs- oder Umbauarbeiten erleichtert. Für die beiden 2.5 Zoll Befestigungen werde ich später sicher noch eine SSD besorgen und einbauen. Ansonsten sind standardmäßig noch 3 Lüfter verbaut (2 Front und 1 Back) und es gibt eine Lüftersteuerung, mit der man drei PWM- und sechs 3-Pin-Lüfter in der Drehgeschwindigkeit anpassen kann. Ansonsten hat man einfach nur Platz, den man einfach für eine aufgeräumte Optik frei lässt oder mit weiteren Lüftern oder einer Wasserkühlung bestücken kann.

Jakob Ginzburg

Redaktion | Geschäftsführung | Vermarktung

Meistens eher im Hintergrund unterwegs, kümmere ich mich um den Geschäftsbetrieb und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.

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