Tastatur Testberichte

Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile Rapidfire im Test – Fast perfekt, schön flach und langzeittauglich

Mit den schnellen Low-Profile-Switches hat sich Corsair natürlich einen gewissen Vorteil verschafft, denn das, was Cherry (sepektive ZF in Friedrichsfafen) da auf die Beine gestellt hat, ist exklusiv. Die Kapazitäten sind auf „Lebenszeit“ für Corsair reserviert, so dass wir keine Produkte anderer Hersteller mit diesen Schaltern sehen werden. Hat Corsair auf das richtige Pferd gesetzt?

Hier sind sie also, die MX-Low-Profile-RGB-Speed Switches von Cherry, die ihr Debüt in der Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile Rapidfire feierten. Mit nur 1,0 mm bieten die neuen Taster einen noch geringen Auslösepunkt, als die Cherry MX Low Profile RGB Red mit ihren 1,2 mm, wobei der Gesamthub bei beiden Ausführungen bei 3,2 Millimetern liegt. Die schnellere Reaktionszeit lässt sich Corsair gut bezahlen, denn für die K70 RGB MK.2 Low Profile Rapidfire ruft das Unternehmen einen Preis von knapp 180 Euro auf.

Das kann man sich am Ende sicher auch leisten, denn dieses Design hat man ja erst einmal exklusiv.


Design und Ergonomie

Wer die Corsair K70 RGB MK.2 kennt, wird die Unterschiede bei der Low Profile Rapidfire-Ausführung mit der Lupe suchen müssen. Die Grundplatte hat eine verringerte Höhe von 29 mm, die Tastenkappen sind von 12 auf 7 mm geschrumpft. Die Ergonomie schadet darunter jedoch nicht, da der Corsair den Aufstellwinkel sowohl bei ein- als auch ausgefahrener Höhenverstellung optimal ausgearbeitet hat. Die Füßchen werden zur Seite ausgeklappt, was mir persönlich sehr gefällt. Wer hin und wieder die Tastatur auf dem Tisch bewegt, kennt die Problematik mit den einklappenden Stellfüßchen nur zu gut.

Beim Design der K70 RGB MK.2 entscheidet sich Corsair für ein kantiges Erscheinungsbild, insbesondere die obere Leiste mit den Sondertasten und der Lautstärkewalze mit dem Mute-Button ist auffällig. Das in der Mitte angebrachte Firmenlogo kann, ähnlich wie auch alle herkömmlichen Tasten, dank RGB-Bestrahlung mit über 16 Millionen Farben ausgeleuchtet werden. Wer darauf keine Lust hat, schaltet diese über die Software abschalten. Alternativ gibt es auch eine separate Taste, mit der die Beleuchtung in drei Stufen geregelt oder eben abgeschaltet werden kann. Für die RGB-Fanatiker werde ich zur iCUE-Software einen separaten Beitrag schreiben und auch ein Video produzieren, weil sich Beleuchtung per Bewegbild einfach besser präsentieren lässt. Abonniert also den YouTube Kanal von igor´sLAB (youtube.com).

Die Tasten sind „schwebend“, die Beleuchtung scheint also in die Zwischenräume der naheliegenden Tasten und ist damit deutlich sichtbar. Durch die schwarze, gebürstete Aluminiumplatte, in die die Switches untergebracht sind, entsteht ein schöner, rauchiger Schein der bunt blinkenden Augenpenetration. Ich würde ja wirklich gerne eine Ausführung der K70 RGB MK.2 Low Profile Rapidfire in gebürstetem, hellem Aluminium sehen.

Die Sondertasten habe ich ja bereits angesprochen: Drei Profile, Helligkeitssteufe der Beleuchtung sowie ein Knopf zum Deaktivieren der Windows-Taste. Zusätzlich können die zwei F-Tasten mit Makros oder Anwendungsverknüpfungen belegt werden. Ein bisschen nervig: Mit 8 MByte fällt der integrierte Speicher überschaubar aus. Die Makros werden zwar auf diesem Abgelegt, aber stets nur vom PC ausgeführt. Steckt man die Corsair-Tastatur in einen anderen PC, sind die zuvor eingestellten Makros nicht durchführbar.

Auf der Rückseite ist noch ein USB-2.0-Anschluss angebracht, ebenso das sehr steife und mit Fasern ummantelte USB-Kabel. Vorne kann die dem Lieferumfang beiliegende Handballenablage angeschlossen werden. Auch diese ist an der Unterseite übrigens gummiert und steht felsenfest auf dem Tisch.

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Jakob Ginzburg

Redaktion | Geschäftsführung | Vermarktung

Meistens eher im Hintergrund unterwegs, kümmere ich mich um den Geschäftsbetrieb und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.