Frage wie viele Gehäuselüfter benötigt?

Derfnam

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Lüfter im Deckel kannst du weglassen, den Job übernimmt die Physik: warme Luft steigt nach oben.
Der RAM steht nicht in der Boardliste mit als funktionierend getestetem Speicher drin und das Board nicht in der Liste für den RAM.
Wenn du sicher sein willst, dass es problemlos fluppt, dann wähl welchen aus der Liste:
https://www.msi.com/Motherboard/support/B450M-BAZOOKA#support-mem-13
Der zB steht drin:
https://geizhals.de/corsair-vengeance-lpx-schwarz-dimm-kit-16gb-cmk16gx4m2b3000c15-a1305608.html
 

garfield36

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Ich verwende auch vier Lüfter, und auch in der gleichen Konfiguration. Sind allerdings 140mm Quirl.
 

Casi030

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Das passt , der wichtigste Lüfter ist der Obere der die Warme Luft von den Spanungswandlern abgesaugt.
Der Ram ist auch OK,damit kann man Arbeiten,viel macht der Speichercontroller vom 2600 ja nicht mit.
 

紫 (ゆかり)

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Der Perfekte Airflow | hardwaremax.net
Letztendlich würden wir in der Regel nicht empfehlen, mehr als vier Gehäuselüfter einzusetzen, da mehr Lüfter die Geräuschkulisse erhöhen und die Temperaturen kaum noch sinken. Dazu ist aber auch zu sagen, dass z.B. sieben leise Lüfter kaum lauter als zwei leise Lüfter sind. Anstatt fünf oder gar noch mehr Gehäuselüfter zu verwenden ist es meistens sinnvoller einen zweiten Lüfter am CPU-Kühler zu montieren oder in eine gute Wärmeleitpaste zu investieren.
 

garfield36

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Nun, ich habe mit den vier Gehäuselüfter bisher gute Erfahrung gemacht.
 

helpstar

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Mit dem Board allein gehen eh nur zwei Sys Fans + ein CPU Fan

Evtl. auch mal das Bazooka V2 anschaun, das scheint identisch zum oben genannten zu sein nur günstiger:
MSI B450M Bazooka V2
 

v3nom

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Wenn der Einlass Staubfilter hat oder ein Deckel/Tür davor ist sollte man mehr einblasende Lüfter als ausblasende Lüfter haben.
2 rein und 1 raus ist ein solider Start und für die Hardware ausreichend.
 

Casi030

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Oder in Zukunft einfach Lüfter Kaufen die einen weiteren Anschluss ( PST) schon dran haben,wie z.b.
 

KnSNaru

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Lüfter im Deckel kannst du weglassen, den Job übernimmt die Physik: warme Luft steigt nach oben.
Du hast der Dynamik zu wenig Beachtung geschenkt. Die Strömung erfährt einen Impuls - in der Horizontale. Welche Kraft ist stärker? - Die der Eigendynamik der Strömung oder die des Impulses der Lüfter?
Wir können noch gerne die Steilkurve durch der Eigendynamik zurate ziehen, dann kommen wir dort hin, wo Du meinst, jedoch in Richtung des rückwärtigen Lüfters.
 
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Derfnam

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Solange der hintere Lüfter dann die Warmluft rauszieht ist doch alles prima.
 

ShieTar

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Du hast der Dynamik zu wenig Beachtung geschenkt. Die Strömung erfährt einen Impuls - in der Horizontale. Welche Kraft ist stärker? - Die der Eigendynamik der Strömung oder die des Impulses der Lüfter?
Wir können noch gerne die Steilkurve durch der Eigendynamik zurate ziehen, dann kommen wir dort hin, wo Du meinst, jedoch in Richtung des rückwärtigen Lüfters.
Strömung? Die Belüftung in diesem Gehäuse hat keinerlei laminare Eigenschaften, der Luftstrom ist wenige Centimeter hinter dem Einlasslüfter schon komplett verwirbelt.


Der Kamineffekt ist bei Temperaturedifferenzen um die 10°C aber auch noch ziemlich belanglos, sonst würde ja jeder von uns mit unserer 31°C warmen Haut in 20°C kühlen Räumen einen ständigen vertikalen Luftzug durch die Kleidung verspüren. Ist mir persönlich zumindest noch nicht aufgefallen ;-)

In erster Linie bewegt sich die Luft im PC-Gehäuse durch den Ausgleich von Druckdifferenzen fort, und gelangt dadurch langsame von der Hochdruckzone hinter den Einlasslüftern zur Tiefdruckzone vor den Ausgangslüftern.

Wichtig ist in erster Linie das die Aufheizrate der Luft im Gehäuse und die Volumen-Austauschrate durch die Lüfter zusammenpassen, damit die Temperaturdifferenz zwischen der Luft im Gehäuse und der außerhalb nicht zu hoch wird. Die Hardware-Komponenten die hier genannt werden produzieren langfristig maximal 300W, also 1080 kJ/h. Die Luft hat eine Wärmekapazität von etwa 1.2 kJ/m³/K.

Wenn man sich auf 10°C Temperaturdifferenz begrenzen will, dann braucht man also gute 1080/1.2/10 => 90 m³/h an Luftaustausch. Wobei Austausch natürlich bedeutet, das an einer Stelle 90m³/h ins Gehäuse geblasen werden müßen, und an anderer Stelle 90 m³/h raus.

Das bekommt ein einziges Lüfterpaar hin, muß dann aber auf vollen Geschwindigkeit laufen. Oder man ließe sie auf halber Geschwindigkeit laufen, und würde 20°C Temperaturdifferenz akzeptieren. Das dürfte zur Kühlung von GPU und CPU auch noch gut ausreichen, zwischen 40°C Lufttemperatur und den kritischen Chiptemperaturen ist immer noch einiges an Differenz. Aber in ungekühlten Räumen im Hochsommer wirds dann vielleicht knapp.

Mit jeweils zwei Lüftern, wie hier verbaut, reichen ~50% Geschwindigkeit aus für gute 10°C Differenz, und man hat über die Lüfterkurve noch Reserven für wärmere Tage. Ein drittes Lüfterpaar bei gleichen Betriebstemperaturen bringt dich nur von 10°C auf 6.7°C Temperaturdifferenz, und reduziert damit auch deine Komponenten-Temperaturen um bestenfalls 3°C.
 
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