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AMD Ryzen Prozessor befeuert Xiaomis kommendes RedmiBook

Anfang dieses Monats hat Microsoft sein Surface Lineup aktualisiert und nicht nur neue 2-in-1-Geräte vorgestellt, sondern auch zwei neue und individuell für den mobilen Einsatz entwickelte Prozessoren vorstellt. Xiaomi folgt dem Beispiel und verbaut im kommenden RedmiBook eine AMD CPU, die viel Leistung und wenig Verbrauch verspricht.

Eines der Prozessoren, die Microsoft für das Surface Pro X verwendet, ist der SQ1 SoC von Qualcomm. Bei der zweiten CPU handelt es sich um eine AMD Ryzen 3700U Abwandlung namens Ryzen 3780U. Dieser Prozessor hat eine TDP zwischen 15 und 25 Watt und bietet eine Grafikleistung von 1,2 Teraflops. Nun hat Xiaomi bestätigt, dass ein kommendes RedmiBook auch mit einem AMD-Prozessor ausgestattet sein wird.

Xiaomis kommendes RedmiBook wird mit einem AMD-Prozessor ausgestattet sein und am 21. Oktober vorgestellt
Der jüngste Einstieg von AMD in den Markt für ultradünne Notebooks kann als überaus erfolgreich bezeichnet werden, denn mit einem Partner wie Microsoft ist man nun auf Augenhöhe mit dem Chiphersteller Intel. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass der 7nm-Node von TSMC, AMD einen gewissen Fertigungsvorteil verschafft hat. Insbesondere wenn es darum geht, die Anwender davon zu überzeugen, dass die Produkte des Unternehmens nicht nur auf Höhe der Zeit sind, sondern den Takt im Hinblick auf Innovationen vorgeben.

Mit der Kooperation zwischen AMD und Xiaomi, bei dem AMD die CPU für das kommende RedmiBook liefert, dürfte AMD den Mitbewerber Intel weiter unter Druck setzen. Xiaomis RedmiBook-Serie wird derzeit von verschiedenen Ausführungen der Intel-Prozessoren angetrieben.

In einem Bericht verraten die Kollegen von GizmoChina, dass es sich beim besagten AMD-Prozessor um einen Ryzen 5 3550H handelt. Dieser Chip bietet vier Kerne und acht Threads, hat eine Basistaktfrequenz von 2,1 GHz sowie eine TDP von 35 Watt. Darüber hinaus soll das kommende RedmiBook AMDs Radeon Vega 8 als GPU verwenden. Das Gerät soll in knapp einer Woche, am 21. Oktober vorgestellt werden.

Beim aktuellen Line-Up werden alle drei Varianten des RedmiBook von Intels Prozessoren angetrieben. Die Einstiegsvarianten nutzt einen Core i5 8265U mit 1,6 GHz Basistakt und 3,9 GHz Turbotakt. Bei der High-End-Variante ist es ein Intel Core i7 8565U mit 1,8 GHz Basistakt und 4,8 GHz im Boost. Bisherige Notebooks von Xiaomi verfügen auch über eine MX250-Grafikkarten von Nvidia und werden entweder mit 256 GB oder 512 GB internem Speicher angeboten. Durch den Einsatz der AMD-CPU dürften die Preise sinken und die Leistung steigen. Interessenten aus dem DACH-Raum greifen auf vertrauenswürdige Shops wie Banggood, Gearbest und AliExpress.

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Jakob Ginzburg

Redaktion | Geschäftsführung | Vermarktung

Meistens eher im Hintergrund unterwegs, kümmere ich mich um den Geschäftsbetrieb und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.