Grafikkarten

AMD wird geflutet: Radeon RX 5700 XT mit einem EKWB RX 5700 unter Wasser problemlos auf 2,1 GHz übertaktet | igorsLAB Review

Das System geht unter Wasser und in Betrieb. Da die gesamten Messungen doch sehr aufwendig sind (Langzeitmessung der Leistungsaufnahme, Infrarot, Benchmarks) habe ich mich auf ein Spiel konzentriert, dass beim sonntäglichen Launchreview einen guten Mittelwert ergab: Shadow of the Tomb Raider. Und weil ich zudem auch fair sein möchte, habe ich eine neue GeForce RTX 2070 Super in den gleichen Lebenslagen gleich mitgebencht und auch gemessen.

In den Spitzen läuft die Karte sogar über 2,1 GHz und es ist am Ende einfach eine Frage der zugeführten elektrischen Leistung. Aber dazu komme ich ja noch. Hier geht es erst einmal um die reine Gaming Performance zwischen der Stock-Karte und der übertakteten Karte mit und ohne erweitertes Power Limit. Und das schön im Vergleich zu den Benchmarkergebnissen der anderen Karten aus dem Launch-Review.

Mit WattMan ging leider Garnichts, und so habe ich den MSI Afterburner genutzt. Ich habe dort die Radeon auf dem maximal möglichen Wert von 2150 MHz eingestellt (die RX 57000 ist da auf magere 1850 MHz begrenzt) und zweimal gemessen. Einmal mit dem normalen Power Limit ab Werk und einmal mit dem maximal möglichen Wert von 50% (RX 5700 nur 20%).

Vergleicht man jetzt die Balken, dann sieht man sehr schön, dass die übertaktete RX 5700 XT schneller ist als die GeForce RTX 2070 im Werkszustand. Diese kann aber mit genügend OC auch wieder vorbeiziehen. Allerdings ist ein Umstand schon bemerkenswert, denn wenn man bei der GeForce RTX 2070 das Power Target auf das maximale Power Limit setzt, dann werden die Perzentile schlechter (und damit auch die Anteile von schlechten Frames am Gesamtergebnis). Warum auch immer, das war reproduzierbar.

Die Kurven zeigen das gleiche Bild, nur in anderer Darstellung.

Kommen wir nun noch zu den deutlich übersichtlicheren Einzelgrafiken für jede der getesteten Grafikkarten. Die Varianzen geben zunächst einen guten Aufschluss über die Renderzeiten aufeinanderfolgender Frames und zeigen alle unrunden Übergänge gut auf. Zu große Werte repräsentieren Ruckler und einen unrunden Verlauf

Die Frametimes sind der beste Indikator für die allgemeine Rendergeschwindigkeit der einzelnen Frames:

Und der Unevenness-Index setzt auf jede Menge Statistik, um die Immersion möglichst real abzubilden.

 

Das Ganze lässt sich also nicht einmal schlecht an, jedoch muss man natürlich stets im Auge behalten, mit wie viel Energie man solche Ergebnisse dann letztendlich auch erzielen kann. Denn da war bei AMD seit langer Zeit immer die Brechstange die beste Begleiterin. Und diesmal? Die Antwort gibt es jetzt eine Seite weiter!

 

 

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Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.